Haltung im Terrarium

Terrarium Grösse

Die Grösse des Terrariums wird nach der Grösse und Anzahl der Tiere festgelegt. So werden die Masse für 2 Geckos in der Schweiz folgendermassen berechnet:

 

6x6 (LxB) der Kopf-Rumpf-Länge des Geckos. Für jedes weitere Tier muss man 2x2 (LxB) der KRL dazuzählen.

 

Das heisst für zwei Geckos mit 14cm KRL beträgt die Terrariumgrösse 120x60cm. Die Höhe sollte mindestens 40cm und höchstens 80cm betragen. Genauere Infos im Menü unter "Das Terrarium".

Einrichtung

Leopardgeckos leben in wüsten- und steppenähnlichen Landschaften. Daran sollte man sich auch bei der Einrichtung des Terrariums orientieren.

 

Temperaturen

Am Tag sollten die Temperaturen 28 bis 32 Grad betragen. Unter der Lampe darf die Temperatur 40 Grad erreichen und in der kühlsten Ecke sollten es 22 Grad sein. So kann sich der Gecko seine bevorzugte Temperaturzone selbst aussuchen. Nachts sollte die Temperatur auf 20 bis 24 Grad absinken (Zimmertemperatur).

 

Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit sollte 30 bis 50% betragen. Zusätzlich sollte man feuchte Höhlen (Wetbox) anbieten, dann klappt das mit der Häutung auch problemlos.

 

Bodengrund

Als Bodengrund hat sich LeoGround bewährt. Ein grobkörniger Kalziumsand der das Risiko einer Verstopfung minimiert. Nähere Infos im Menü unter "Einrichtung".

 

Klettermöglichkeiten

Obwohl Leopardgeckos nicht wie andere Geckos an glatten Flächen laufen können sind sie doch geschickte Kletterer. Deshalb ist eine Rückwand auch bei Leopardgeckos empfehlenswert. Wer keine Rückwand bauen möchte kann mit verschiedenen Ästen und Kork Klettermöglichkeiten schaffen.

 

Bepflanzung

Da im Terrarium ja eher hohe Temperaturen herrschen ist eine Bepflanzung nicht unbedingt empfehlenswert, da diese wahrscheinlich schnell eingehen werden. Auch sind die Futtertiere im Terrarium ein Problem da diese auch gerne mal die Pflanzen anfressen.

Wasserschale

Eine kleine Wasserschale sollte nicht fehlen, jedoch sollte sie eher klein und nicht zu tief sein, damit vor allem junge Geckos nich darin ertrinken können.

 

Wetbox

Eine Wetbox sollte in keinem Terrarium fehlen. Eine Wetbox ist eine Box, z.B. Tupperwarebox, in die ein feuchtes Substrat gefüllt wird. Am besten hat sich Kokoshumus bewährt, so wird auch häufig in der Wetbox gebuddelt. In dieser Box herrscht eine erhöhte Luftfeuchtigkeit und die Geckos können sich bei Bedarf in diese feuchte (nicht nasse) Höhle zurückziehen. Eine Wetbox ist behilflich in der Häutungsphase und wird auch als Eiablage-Box genutzt.

 

Versteckmöglichkeiten

Für jeden Gecko sollten mindestens zwei Verstecke vorhanden sein. So können sich die Geckos auch aus dem Weg gehen. Da kann man eigentlich alles mögliche verwenden - Korkröhren, flache Korkstücke, Steinaufbauten (Achtung, muss gut verankert sein), Kokosnussschalen, Blumentöpfe oder Verstecke aus dem Fachhandel.

 

Thermo- und Hygrometer

Ebenfalls sollte ein Thermometer sowie ein Hygrometer nicht fehlen. Damit misst man die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit.

 

Beleuchtung / Beheizung

Die Lampe sollte in einer Ecke des Terrariums und nicht in der Mitte angebracht werden. So erreicht man ein Temperaturgefälle von der einen Seite zur anderen. Die Geckos können sich also aussuchen welche Temperatur sie im Moment wollen.

Leopardgeckos benötigen kein UV-Licht, da es Dämmerungs- und Nachtaktive Tiere sind. Wer trotzdem UV-Licht verwenden will - den Tieren schadet es nicht. Nähere Informationen im Menü unter "Klima und Beleuchtung".

 

Beleuchtungszeit

Ich beleuchte das Terrarium während des Sommers von 7 Uhr bis 19 Uhr und im Winter von 8 Uhr bis 17 Uhr (wenn keine Winterruhe durchgeführt wird).

 

Probelauf

Wenn das Terrarium fertig eingerichtet ist, sollte man erst einen Probelauf durchgeführt haben. Das heisst, man richtet das Terrarium fertig ein und überprüft während einer oder zwei Wochen ohne Leopardgeckos ob die Haltungsbedingungen stimmen.

 

Ist dann alles in Ordnung können die Geckos einziehen.